Inhaltsverzeichnis:
1. Playmobil, einstürzende Wände und das Mobbing-Opfer
2. Wie korrupt ist die LINKE?
3. Warum antwortet Westerwelle nicht?
4. Nochmals der Buchtipp
5. Vorschau auf die AMR 24
6. Aktuell aus dem Internet zur Datenspeicherung
Anlage 1, Einsturz im FunPark und Playmobil und der Fall Hardy Riedel
Anlage 2, Korrupter Linker
Anlage 3, FDP & Westerwelle
Die These: Korruption bedingt Mobbing und Mobbing bedingt Kriminalität
1. Playmobil, einstürzende Wände und das Mobbing-Opfer
Das Denken in Deutschland oft eine Glückssache ist, wissen wir aus der Erfahrung im Umgang mit Politikern. (Vgl. dazu Punkt auch Punkt 2.) Dass aber Mitarbeiter gemobbt werden, nur weil sie sich um das Thema Arbeitsschutz in ihrem Unternehmen kümmern, zeigt der Fall Hardy Riedel auf und sollte von jedem nochmals nachgelesen werden. Den Aktuell kam es zu einem folgen schweren Unfall auf dem Freizeitpark von Playmobil, bei dem zum Glück niemand zu Schaden kam. Doch was ist schon das Glück in einer Arbeitswelt wert, wo Mobbing und Schikane herrscht.
Die Geschichte des Mobbing-Opfers Hardy Riedel ist auf www.jetzt-helfen-wir-uns-selbst.com oder www.mobbing-gegner.de nachzulesen und die aktuellen Meldungen im Anhang
In der nächsten Ausgabe berichten wir mehr dazu, denn Hardy Riedel wendet sich an eine der wichtigsten Persönlichkeiten in unserer Demokratie.
2. Wie korrupt ist die LINKE?
Der Vorgang spielte sich wie so viele Geschichten in dem berühmt berüchtigten Sumpf von Brandenburg ab. Ein Abgeordneter der Linken im Landtag und ehemaliger Bürgermeister in Neuruppin wurde nun wohl rechtskräftig verurteilt und das selbige soll wohl nächste Woche rechtswirksam werden. Angeblich will der Herr dann auch sein Mandat niederlegen. Bleiben dann für die LINKE immer noch die Fragen offen:
Wie halten wir es mit dem Kostenfragen? Wer muss eigentlich das bezahlen, dass dieser Abgeordnete lange geleugnet hat, viele Kosten daher für die Ermittlung entstanden sind?
Was geschieht mit dieser 12 Monaten Schutzfrage für kriminell gewordene Abgeordnete?
Gibt es diese nur in Brandenburg?
Was haben andere Bundesländer eigentlich für Regelungen?
Was geschieht eigentlich mit Richtern, wie wegen Befangenheit abgelehnt worden sind?
Dürfen diese so weitermachen, nachdem Motto: Erwischt worden, aber weiter gehts?
Fragen über Fragen, die man nun wohl wieder unter den berühmten Teppich kehrt, von daher wundert es einen nicht, dass Korruption Deutschland so erfolgreich ist.
3. Warum antwortet Westerwelle nicht?
Kennen wir ja alle, Politiker haben es sich schon längst angewöhnt, Briefe der Bürger an sie nicht mehr zu beantworten. Ist ja auch logisch, bei den vielen Nebenjobs die man hat.
Auch der Chef der FDP antwortet nicht, wenn ihm ein Bürger, Mobbingopfer bei der Post AG, schreibt. Insbesondere wenn sich Hr. Westerwelle mal erklären lassen muss, dass man nicht mit Mobbing spielt wie ein kleiner Junge seine „Doktorspielchen“ spielt. Wir haben nun den Brief hier und veröffentlichen ihn gerne.
Wer ähnliche Erfahrungen gemacht hat, gerade zu Mobbing, kann bei uns, Harry Gambler und die AMR die Briefe einer breiten Öffentlichkeit vorstellen.
Auszug aus Anlage 1.
Westerwelle live oder „Mobbinghandlung gegen Frau Metzger“, im „Zickenkrieg“ zu Hessen 2008. Ein Auszug hier, in der Anlage ist der ganze Brief zu finden:
„Dort nämlich, wo gemobbt wird, läuft im Hintergrund, wenn auch oft für die Opfer schwer vor Gericht nachweisbar Korruption ab. Können sie es aber mal nachweisen, dann missachten gerade Arbeitsrichter eine klare und eindeutige Beweisaufnahme und die Opfer werden mit einem Zerrüttungsprinzip erneut schikaniert. Und das zeigt uns die fatale Wirkung unserer Rechtsordnung, denn die Täter können mobben und sich bereichern, die Opfer können sich ja fast kaum wehren, auf welches Antimobbing- oder Antikorruptionsgesetz können sie denn zurückgreifen?“
Harry Gambler sagt nur eines, Korruption und Mobbing sind siamesische Zwillinge. Die AMR wird dieses Thema jetzt aufgreifen und eine Linie im Krieg am Arbeitsplatz aufzeichnen, den die Wissenschaft außer Acht gelassen hat: Korruption bedingt Mobbing und diese wiederum die Kriminalität. Der komplette Brief ist im Anhang 4 nachzulesen.
hg
4. Der Buchtipp
In der Zeit meiner Krankheit habe ich wieder die Gedichte entdeckt, Kurt Tucholsky und einen unbekannten Autor von heute, Harald Bulling mit seinem Gedichtband, Meine Zeit, erschienen im Hofhaus Verlag Berlin, ISBN 3-00-015851-0, in der Reihe „Gedichte Heute“.
In unserer schnelllebigen Zeit, in der Alles in SMS-Zeit und Klickmentalität stattfinden muss, sind Gedichte wieder das mittel um die Kurzzeitmenschen zur Besinnlichkeit anzuhalten.
Aus dem Vorstellungstext des Gedichtbandes und des Autors ein kurzer Auszug:
„ 2003 war ein heißes Jahr, das unser Leben alle stark beeinflusst hat.....(so der) Irakkrieg, seine Vorbereitung und schließlich der Verlauf...werden kritisch beleuchtet“.
Mal gespannt, ob mein Brief an den Autor fruchtet und wird bald Gedichte zum Thema Mobbing in den Händen halten können.
hg
5. Vorschau auf die nächste Ausgabe
Neues gibt es zu Rainer und seinem Fall zu berichten, VW bleibt aktuell. Auch die Möglichkeit, dass man bei den Aktiengesellschaften über die Hauptversammlung geht wird aktuell. Neues gibt es zur Korruption bei der Post zu berichten, der Petitionsausschuss hat nun geantwortet, schlecht für die Staatsanwälte, die müssen nun ran. Der Armutsreport wird in den nächsten Wochen uns beschäftigen, in dem sich viele Opfer wieder finden werden, nur die Täter hat man davor geschützt.
Und keine Hoffnung ist am Horizont zu sehen, dass sich die Politik in diesem Land ändert und sich der Schutz der Würde des Menschen annimmt.
Dazu gibt es auch Neues von dem Künstler Andreas Siekmann, der sich dem Thema Ausgrenzung angenommen hat und auf der letzten „documenta“ in Kassel Rainer B. und Harald B. die Möglichkeit gegeben hat, das Thema Mobbing in die Öffentlichkeit zu bringen. Weiterhin das neue Buch von Prof. Budde zum Thema Ausgrenzung, langsam finden wir in dieser Gesellschaft offene Ohren.
6. Aktuell aus dem Internet zur Datenspeicherung
Bürgerrechtler rufen für Samstag, den 31. Mai 2008 bundesweit zur
Teilnahme an Aktionen gegen die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft
und Staat auf. Im ganzen Land werden besorgte Bürgerinnen unter dem
Motto "Freiheit statt Angst - Stoppt den Überwachungswahn!" auf die
Straße gehen.
Im Rhein-Main-Gebiet ruft daher ein breites Bündnis aus Organisationen und Parteien zu einer großen und bunten Demonstration in Frankfurt auf. Treffpunkt ist die Alte Oper um 14.00 Uhr.
Der Überwachungswahn greift um sich. Staat und Unternehmen registrieren,
überwachen und kontrollieren uns immer vollständiger. Egal, was wir tun,
mit wem wir sprechen oder telefonieren, wohin wir uns bewegen oder
fahren, mit wem wir befreundet sind, wofür wir uns interessieren, in
welchen Gruppen wir engagiert sind - der "große Bruder" Staat und die
"kleinen Brüder" aus der Wirtschaft wissen es immer ganz genau.
Nach der Vorratspeicherung der gesamten elektronischen Telekommunikation
seit Januar 2008 stehen nun mit der heimlichen Online-Durchsuchung von
Computern, der elektronischen Gesundheitskarte und geheimdienstlichen
Befugnissen für das BKA (BKA-Novelle) weiter verschärfte
Überwachungsbefugnisse auf der unersättlichen politischen Agenda. Dabei
bewirkt die zunehmende elektronische Erfassung und Überwachung der
gesamten Bevölkerung keinen verbesserten Schutz vor Kriminalität, kostet
Millionen von Euro und gefährdet die Privatsphäre aller BürgerInnen. Wo
Angst und Aktionismus regieren, bleiben gezielte und nachhaltige
Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheit ebenso auf der Strecke wie ein
Angehen der wirklichen, alltäglichen Probleme der Menschen.
Hinzu kommt: Wer sich ständig überwacht und beobachtet fühlt, kann sich
nicht mehr unbefangen und mutig für seine Rechte und eine gerechte
Gesellschaft einsetzen. Es entsteht allmählich eine unkritische
Konsumgesellschaft von Menschen, die "nichts zu verbergen" haben und dem
Staat gegenüber - zur vermeintlichen Gewährleistung totaler Sicherheit -
ihre Freiheitsrechte aufgeben. Eine solche Gesellschaft wollen wir nicht!
Um gegen Sicherheitswahn und die ausufernde Überwachung zu protestieren,
gehen wir am Samstag, den 31.Mai 2008 in Frankfurt am Main unter dem
Motto "Freiheit statt Angst - Stoppt den Überwachungswahn!" auf die
Straße. Treffpunkt ist die Alte Oper um 14:00 Uhr. Der Protestmarsch
durch die Stadt wird unter anderem über den Bahnhofsplatz führen, bevor
er mit einer Abschlusskundgebung wieder vor der Alten Oper enden wird.
Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, an der Demonstration
teilzunehmen. Die Politiker sollen sehen, dass die Bürger für ihre
Freiheiten wieder auf die Straße gehen! Auf der Demoseite
(http://www.FreiheitstattAngst.de) finden sich jeweils die neuesten
Infos und Verweise auf die lokalen Aktionen.
Wichtige Links für Selbstständige und Kleinunternehmen:
Joblinks:
Die besten und kreativsten Links des Jahres 2008:
http://www.jetzt-helfen-wir-uns-selbst.com/wir/
http://www.treffpunkt-volksgewerkschaft.de/
http://www.detmar-hoeffgen.de/
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Montag, 27. Oktober 2008
Anlage zur AMR 23, zu Punkt 1
Einsturz im FunPark
Teil von Lärmschutzwand brach ein - ,Keine Gefahr’
ZIRNDORF - Auf dem Gelände des Playmobil FunParks ist ein zehn Meter langes Teilstück einer gerade erst fertig gestellten Lärmschutzwand eingebrochen. Nach Angaben des Unternehmens waren Besucher des Freizeitparks zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.
Nach den Worten von Unternehmenssprecherin Gisela Kupiak ereignete sich der Vorfall bereits in der Nacht zu Donnerstag. Schon tagsüber hätten Mitarbeiter an der betroffenen Stelle der Schallschutzwand «Verformungen« festgestellt und den Bereich vorsichtshalber gesperrt. Stunden später brach die Wand in sich zusammen.
Zu den möglichen Ursachen will sich das Unternehmen noch nicht äußern. «Das wären Spekulationen«, heißt es. Ein Gutachter soll in den nächsten Wochen prüfen, wie es dazu kommen konnte, obwohl laut Kupiak «sämtliche Planungen, Berechnungen und Arbeiten durch Experten und Fachfirmen unter Berücksichtigung der gelten Gesetze und Normen durchgeführt wurden«.
Im Anschluss soll zudem untersucht werden, ob der restliche Teil der Mauer ebenfalls gefährdet ist. Kupiak hält das für unwahrscheinlich. Dennoch habe man sich entschieden, den «sicheren Weg zu gehen«, und sowohl die Einsturzstelle als auch den stehenden Teil mit einem zwei Meter hohen Bauzaun abgesperrt.
Die insgesamt 350 Meter lange Schallschutzwand wurde im Jahr 2007 am Ostrand auf einer nach wie vor ungenutzten Fläche des FunParks hochgezogen. Für Besucher sei dieser Teil «nicht begehbar«. Eine Gefährdung «war und ist vollständig ausgeschlossen«, betont Gisela Kupiak.
Nach ihren Worten erfüllt Playmobil mit dem Bau der Mauer eine Auflage des Landratsamtes: Eine für die Zukunft geplante Erweiterung des Freizeitparks werde andernfalls nicht gestattet, da im Osten ein Wohngebiet angrenzt.
Abgesehen von einigen Glaselementen besteht der größte Teil der Mauer laut Kupiak aus Kunststoffmodulen, die mit verdichteter Erde verfüllt wurden, um eine Begrünung zu ermöglichen. Das Bauwerk kostete 1,2 Millionen Euro. Der Schaden betrage allerdings «nur einen Bruchteil« diese Summe.
Johannes Alles
10.5.2008
Mittwoch, 14. Mai 2008
Playmobil und der Fall Hardy R.
Aktuelles gibt es zum Fall Hardy R. und seiner Mobbinggeschichte zu berichten.
Zur Erinnerung: Einmal hat sich Hardy R. vor Jahren unter anderem auch um die
Spielgerätesicherheit bei Playmobil gekümmert. Später musste er sich dann mit
Mobbing beschäftigen, als Folge seiner umsichtigen Handlungsweise. Seine
Geschichte ist hier, bei WIR unter Mobbing nachzulesen, außerdem auf dem
mobbing‐gegner.de.
Doch wie immer, wenn es um den Schutz und die Würde des Menschen geht in
unserem Land, hat man ihn nicht angehört, sondern nach dem alten Prinzip
gehandelt: Willst du keine schlechte Nachrichten hören, dann bringe den Boten
solch schlechter Nachrichten um. Die Griechen waren für diese Art von Mobbing
bekannt und berühmt.
Zurück zu Hardy R.: Aktuell kam es zu einem Zwischenfall auf dem Gelände vom
Playmobil Fun Park in Zirndorf. Aus der dortigen Lokalzeitung (Fürther Nachrichten)
folgender Absatz:
"Auf dem Gelände des Playmobil FunParks ist ein zehn Meter langes Teilstück einer gerade erst
fertig gestellten Lärmschutzwand eingebrochen. Nach Angaben des Unternehmens waren Besucher
des Freizeitparks zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.(Johannes Alles)"
Der ganze Artikel ist hier zu finden. Interessanterweise behauptet man in diesem
Artikel, die Schallschutzwand wäre erst am Donnerstag den 8.Mai 2008eingestürzt.
Zitat: Nach den Worten von Unternehmenssprecherin Gisela Kupiak ereignete sich der Vorfall
bereits in der Nacht zu Donnerstag. Schon tagsüber hätten Mitarbeiter an der betroffenen Stelle der
Schallschutzwand «Verformungen« festgestellt und den Bereich vorsichtshalber gesperrt. Stunden
später brach die Wand in sich zusammen. Zitat Ende.
Doch bereits am Mittwoch den 7. Mai 2008 konnte man hier die Bilder des
Einsturzes betrachten.
Da fragt man sich schon: Welchen Zweck soll die bewusst falsche Datierung des
Vorfalles erfüllen?
So stellt sich auch die Frage, warum reagiert Politik und Unternehmen nicht, wenn
Mahner in Punkto Sicherheit wie Hardy R. sich zu Wort melden? Weshalb wurde
anstatt Aufklärung und Behebung benannter Missstände voranzutreiben, Hardy R.
aus dem Betrieb gemobbt?
Warum hat die Politik, insbesondere die Bundestagsabgeordnete Marlene Rupprecht
von der SPD und Christian Schmidt von der CSU, weggeschaut?
Warum haben die Arbeitsgerichte hier nicht ihre Aufgaben wahrgenommen?
Insbesondere schreibt das § 57 im Arbeitsgerichtsverfahrensgesetz dies eindeutig
vor.
Warum schauen alle nach China, wenn die Missstände bei uns so groß sind?
Warum wird das Leben eines Familienvaters mutwillig und gezielt zerstört, obwohl
er sich nur um die Belange seiner Kolleginnen, Kollegen und die Gäste des
Playmobil Fun Parks gekümmert hat?
Mobbing statt Aufklärung, das ist das Prinzip Deutschland im Jahre 2000, 2001 und
2005 , 2006 und 2008 und immer mehr und immer menschenverachtender geht der
Mob vor.
Doch was machen bitte die Volksvertreter?
Sie schauen weg und erhöhen dafür ohne moralische Bedenken auch noch ihre
Diäten.
Armes Deutschland, oder?
Teil von Lärmschutzwand brach ein - ,Keine Gefahr’
ZIRNDORF - Auf dem Gelände des Playmobil FunParks ist ein zehn Meter langes Teilstück einer gerade erst fertig gestellten Lärmschutzwand eingebrochen. Nach Angaben des Unternehmens waren Besucher des Freizeitparks zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.
Nach den Worten von Unternehmenssprecherin Gisela Kupiak ereignete sich der Vorfall bereits in der Nacht zu Donnerstag. Schon tagsüber hätten Mitarbeiter an der betroffenen Stelle der Schallschutzwand «Verformungen« festgestellt und den Bereich vorsichtshalber gesperrt. Stunden später brach die Wand in sich zusammen.
Zu den möglichen Ursachen will sich das Unternehmen noch nicht äußern. «Das wären Spekulationen«, heißt es. Ein Gutachter soll in den nächsten Wochen prüfen, wie es dazu kommen konnte, obwohl laut Kupiak «sämtliche Planungen, Berechnungen und Arbeiten durch Experten und Fachfirmen unter Berücksichtigung der gelten Gesetze und Normen durchgeführt wurden«.
Im Anschluss soll zudem untersucht werden, ob der restliche Teil der Mauer ebenfalls gefährdet ist. Kupiak hält das für unwahrscheinlich. Dennoch habe man sich entschieden, den «sicheren Weg zu gehen«, und sowohl die Einsturzstelle als auch den stehenden Teil mit einem zwei Meter hohen Bauzaun abgesperrt.
Die insgesamt 350 Meter lange Schallschutzwand wurde im Jahr 2007 am Ostrand auf einer nach wie vor ungenutzten Fläche des FunParks hochgezogen. Für Besucher sei dieser Teil «nicht begehbar«. Eine Gefährdung «war und ist vollständig ausgeschlossen«, betont Gisela Kupiak.
Nach ihren Worten erfüllt Playmobil mit dem Bau der Mauer eine Auflage des Landratsamtes: Eine für die Zukunft geplante Erweiterung des Freizeitparks werde andernfalls nicht gestattet, da im Osten ein Wohngebiet angrenzt.
Abgesehen von einigen Glaselementen besteht der größte Teil der Mauer laut Kupiak aus Kunststoffmodulen, die mit verdichteter Erde verfüllt wurden, um eine Begrünung zu ermöglichen. Das Bauwerk kostete 1,2 Millionen Euro. Der Schaden betrage allerdings «nur einen Bruchteil« diese Summe.
Johannes Alles
10.5.2008
Mittwoch, 14. Mai 2008
Playmobil und der Fall Hardy R.
Aktuelles gibt es zum Fall Hardy R. und seiner Mobbinggeschichte zu berichten.
Zur Erinnerung: Einmal hat sich Hardy R. vor Jahren unter anderem auch um die
Spielgerätesicherheit bei Playmobil gekümmert. Später musste er sich dann mit
Mobbing beschäftigen, als Folge seiner umsichtigen Handlungsweise. Seine
Geschichte ist hier, bei WIR unter Mobbing nachzulesen, außerdem auf dem
mobbing‐gegner.de.
Doch wie immer, wenn es um den Schutz und die Würde des Menschen geht in
unserem Land, hat man ihn nicht angehört, sondern nach dem alten Prinzip
gehandelt: Willst du keine schlechte Nachrichten hören, dann bringe den Boten
solch schlechter Nachrichten um. Die Griechen waren für diese Art von Mobbing
bekannt und berühmt.
Zurück zu Hardy R.: Aktuell kam es zu einem Zwischenfall auf dem Gelände vom
Playmobil Fun Park in Zirndorf. Aus der dortigen Lokalzeitung (Fürther Nachrichten)
folgender Absatz:
"Auf dem Gelände des Playmobil FunParks ist ein zehn Meter langes Teilstück einer gerade erst
fertig gestellten Lärmschutzwand eingebrochen. Nach Angaben des Unternehmens waren Besucher
des Freizeitparks zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.(Johannes Alles)"
Der ganze Artikel ist hier zu finden. Interessanterweise behauptet man in diesem
Artikel, die Schallschutzwand wäre erst am Donnerstag den 8.Mai 2008eingestürzt.
Zitat: Nach den Worten von Unternehmenssprecherin Gisela Kupiak ereignete sich der Vorfall
bereits in der Nacht zu Donnerstag. Schon tagsüber hätten Mitarbeiter an der betroffenen Stelle der
Schallschutzwand «Verformungen« festgestellt und den Bereich vorsichtshalber gesperrt. Stunden
später brach die Wand in sich zusammen. Zitat Ende.
Doch bereits am Mittwoch den 7. Mai 2008 konnte man hier die Bilder des
Einsturzes betrachten.
Da fragt man sich schon: Welchen Zweck soll die bewusst falsche Datierung des
Vorfalles erfüllen?
So stellt sich auch die Frage, warum reagiert Politik und Unternehmen nicht, wenn
Mahner in Punkto Sicherheit wie Hardy R. sich zu Wort melden? Weshalb wurde
anstatt Aufklärung und Behebung benannter Missstände voranzutreiben, Hardy R.
aus dem Betrieb gemobbt?
Warum hat die Politik, insbesondere die Bundestagsabgeordnete Marlene Rupprecht
von der SPD und Christian Schmidt von der CSU, weggeschaut?
Warum haben die Arbeitsgerichte hier nicht ihre Aufgaben wahrgenommen?
Insbesondere schreibt das § 57 im Arbeitsgerichtsverfahrensgesetz dies eindeutig
vor.
Warum schauen alle nach China, wenn die Missstände bei uns so groß sind?
Warum wird das Leben eines Familienvaters mutwillig und gezielt zerstört, obwohl
er sich nur um die Belange seiner Kolleginnen, Kollegen und die Gäste des
Playmobil Fun Parks gekümmert hat?
Mobbing statt Aufklärung, das ist das Prinzip Deutschland im Jahre 2000, 2001 und
2005 , 2006 und 2008 und immer mehr und immer menschenverachtender geht der
Mob vor.
Doch was machen bitte die Volksvertreter?
Sie schauen weg und erhöhen dafür ohne moralische Bedenken auch noch ihre
Diäten.
Armes Deutschland, oder?
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Zirnsdorf
Sonntag, 19. Oktober 2008
AMR 06, 06 zu Punkt 6
Offener Brief an alle Politiker dieses Landes
(Diesen Brief finden Sie auch im MobbingGegner
Blog)
Sehr geehrte Damen und Herren,
es ist ein besonderes und wichtiges Anliegen, welches mich veranlasst Ihnen diesen
Brief zu schreiben.
Im Mai dieses Jahres verfasste ich einen Bericht mit dem Titel „Chronik einer
Mobbingkampagne“ oder „Abgründe im Playmobland“.
Darin berichtete ich von meinen Erlebnissen während einer 5 Jahre währenden
gegen mich gerichteten Mobbingkampagne, in der es unter anderem um elf
Abmahnungen, zwei ungerechtfertigten fristlosen Kündigungen und einer
bedingungslosen Wiedereinstellung geht.
Diesen Bericht habe ich im Mai dieses Jahres einer ganzen Reihe
Bundestagsabgeordneten und bayrischen Landtagsabgeordneten, unabhängig von
ihrer Parteizugehörigkeit, übermittelt.
Erschreckenderweise gab es auf meinen Bericht so gut wie keine Reaktionen der
angesprochenen Politiker.
Warum ist das so?
Ist man in der, heute volksfernen, Politik tatsächlich noch immer der Meinung, dass
Mobbing ein vernachlässigbares gesellschaftliches Randproblem ist? Hervorgerufen
durch ein paar überempfindliche Spinner die sich nicht anpassen wollen.
Sollten auch Sie dieser Meinung sein, dann muss ich ihnen widersprechen.
Mobbing ist in Deutschland massiv auf dem Vormarsch. Das hat nicht zuletzt seine
Ursachen in der heutigen Arbeitsmarktsituation.
In Zeiten, in denen man jederzeit einen neuen adäquaten Arbeitsplatz finden konnte,
hat man es nicht zu so lange währenden bösartigen Mobbingkampagnen kommen
lassen.
In diesen Zeiten kam es kaum zu derartigen Mobbingübergriffen, wie sie heute auf
der Tagesordnung stehen. Es bestand zu dieser Zeit tatsächlich kein Bedarf eine
„Antimobbinggesetzgebung“ auf den Weg zu bringen.
Doch heute ist die Situation anders. Der Konkurrenzkampf (von Wettbewerb kann da
keiner mehr sprechen) am und um den Arbeitsplatz gewinnt jeden Tag an Schärfe.
Die tagesaktuellen öffentlichen Diskussionen um Mindestlöhne, Managergehälter
wachsende Armut (Kinderarmut) usw. zeigen dies deutlich.
Seit Jahren versuchen Arbeitgeberverbände, neben der Unterwanderung von
Tarifverträgen, den Kündigungsschutz zu kippen. Seit Jahren schüren sie diese
Diskussion. (Herr Hundt wollte 2004 sogar den betrieblichen Unfallschutz
unterwandern.) Bisher haben die Arbeitgeber offiziell den Kündigungsschutz, trotz
intensivster Bemühungen, nicht kippen können.
Doch die Arbeitgeber haben auch hier eine Lösung gefunden. Diese Lösung hat
einen Namen. Ein Name, der in der Deutschen Arbeitsgesetzgebung nicht zu finden
und damit auch nicht zu definieren ist. Die Methode der Arbeitgeber, den
Kündigungsschutz zu unterwandern heißt „MOBBING“.
Wenn Sie heute einen Betroffenen, der diese physische krankmachende Gewalt
erleben musste, fragen:
Was ihm denn lieber gewesen wäre. Einerseits eine einfache fristgerechte
Kündigung, auch nach langer Betriebszugehörigkeit, auf Grund eines aufgeweichten
Kündigungsschutzes, zu erhalten oder noch einmal diesen Psychoterror zu erleben.
Dann werden Sie meist eine gleiche eindeutige Antwort bekommen.
Denn wir, die von dieser psychischen Gewalt Gezeichneten, haben mehr verloren als
nur unseren Arbeitsplatz.
Durch die Erfahrung, dass uns noch nicht einmal vor den Arbeitsgerichten dieses
Landes Gerechtigkeit widerfährt, haben wir unseren Glauben an den Rechtsstaat
verloren. Unser Ruf und unser Selbstwertgefühl wurden gezielt zerstört.
Die, auf eine (ungerechtfertigte) fristlose Kündigung oder eines unter dem Druck von
Mobbing unterzeichneten Aufhebungsvertrag, folgende Kriminalisierung der Opfer
von Mobbing am Arbeitsplatz durch die Agentur für Arbeit, die dreimonatige Sperre
vom Leistungsbezug, hat uns einerseits den finanziellen Boden unter den Füßen
weggerissen und uns, zusammen mit der zunehmenden sozialen Isolation, das
Gefühl genommen dieser Gesellschaft weiterhin anzugehören.
Die Meisten von uns sind krank geworden und stehen in den allermeisten Fällen
ohne professionelle Hilfe da.
Selbst langjährige Partnerschaften zerbrachen oder zerbrechen gerade. Dass man
durch die Hartz IV Gesetzgebung zur „Bedarfsgemeinschaft“ degradiert wird, trägt
auch nicht gerade zum besseren Lebensgefühl bzw. Partnerschaftsgefühl bei.
Eine erschreckend hohe Zahl der Opfer von physischer Gewalt am Arbeitsplatz hat
durch Suizid ihr Leben verloren.
Von Gerechtigkeit, Genugtuung durch die Bestrafung der Täter, Schadenersatz,
Schmerzensgeld zur Verwendung, den entstandenen gesundheitlichen Schaden zu
mildern und von einem neuen Arbeitsplatz an dem wir neues Vertrauen schöpfen
können, sind wir in diesem Land Lichtjahre entfernt.
Frau Merkel hat, auf dem kürzlich stattgefundenen Parteitag der CDU, mehrmals
betont: Wo die CDU ist da ist die Mitte.
Wir jedoch wurden böswillig an den Rand der Gesellschaft gedrängt.
Wie will man uns von dort wieder in die Mitte der Gesellschaft zurückholen?
Auch bei den Krankenund
Rentenkassen, bei der Agentur für Arbeit, den
Sozialkassen, den Versorgungsämtern und entsprechenden Versorgungswerken,
später vielleicht auch bei den Pflegekassen entsteht durch Mobbing am Arbeitsplatz,
ein kaum abschätzbar hoher Schaden.
Eigentlich sollte man dort ein (finanzielles) Interesse haben, die Opfer bei
Schadenersatzklagen und der dazu notwendigen Beweisführung aktiv zu
unterstützen um gegebenenfalls gegenüber den Verursachern, die für die Heilung
des Erkrankten entstanden Kosten, zurück fordern zu können. Bei Unfällen mit
Fremdbeteiligung ist dies ein ganz normaler Vorgang.
Doch warum schaut man im Falle von krankmachender physischer Gewalt am
Arbeitsplatz einfach weg?
Dem deutschen Grundgesetz haben sich alle anderen deutschen Gesetze
unterzuordnen!
Der Artikel 1 Absatz 1 des Deutschen Grundgesetzes lautet:
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist
Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
Dass krankmachende physischer Gewalt am Arbeitsplatz diesem Grundsatz
widerspricht, bestreitet wohl keiner. Doch wo bleibt die „Schützende staatliche
Gewalt“ in diesen Fällen.
Warum schreitet der Staatsanwalt nicht ein? Warum liegt die Beweislast
ausschließlich auf den Schultern der Opfer?
Ein anderer Aspekt, die Sicherheit der gesamten Gesellschaft betreffend, ist noch gar
nicht beleuchtet wurden.
Gammelfleischskandal, Schwarze Kassen, Veruntreuung http://blog.mobbinggegner.
de/index.php?/archives/441BildwardabeiWahrheitoderDichtung.
html#extended, Gewalt und Erniedrigung bei Polizei und Bundeswehr, ja
selbst Störfälle in Atomkraftwerken (die Liste ließe sich beliebig fortsetzen) sind die
Schlagzeilen unserer Tage. Meist werden diese Missstände sehr spät und dann von
Menschen oder Organisationen und Ämtern außerhalb dieser Betriebe aufgedeckt.
Da sollte man sich doch fragen: Weshalb Kontrollorgane innerhalb der betroffenen
Betriebe, die es ja, je nach Sicherheitsrelevanz eigentlich geben müsste, nicht schon
lange Alarm geschlagen hatten?
Für mich gibt es da eine ganz einfache Antwort.
Auch diese Menschen haben Angst um ihren Arbeitsplatz. Auch diese Menschen
haben Angst vor Hartz IV und dem damit verbundenen sozialen Abstieg.
Auch diese Menschen haben Angst, dass ihre Partnerschaft und Familie zur
„Bedarfgemeinschaft“ verkommt.
Die bestehenden Arbeitsgesetze und der Sonderkündigungsschutz für besondere
Personengruppen in Betrieben reicht nicht mehr aus.
In diesem Land gibt es hochbezahlte Anwälte, die die Lücken der Gesetzgebung
erkannt haben und diese auch gewissenlos ausnutzen um auch die so genannten
„Unkündbaren“ aus den Betrieben zu mobben.
Wenn Sie sich einmal die Mühe machen würden einzelne Mobbinggeschichten zu
recherchieren, dann werden Sie feststellen, dass es in den letzten Jahren oft die
Geradlinigen sind, die die sich auch einmal für den Kollegen einsetzen, die „Mahner“
in Bezug auf Sicherheit und gesetzliche Vorschriften sowie Arbeitsschutz, ja selbst
Betriebsräte, sind, die von einem Mobbingerlebnis zu berichten haben.
Auch wenn ein Aufschrei auf Arbeitgeberseite erfolgt.
Mobbing am Arbeitplatz muss so schnell wie möglich als Straftatbestand
definiert und ins Strafgesetz aufgenommen werden. Die Beweislast darf nicht
nur auf den Schultern des Opfers liegen. Sanktionen bei Mobbingtatbeständen
müssen benannt und durchgesetzt werden.
Absichterklärungen jedoch und Schuldzuweisungen auf die jeweilige andere Partei
sind dabei wenig hilfreich.
Weshalb unterstützen Sie nicht die berechtigte Forderung nach einem
„ Antimobbinggesetz“ ähnlich dem „ Antistalkinggesetz“ ?
Beziehen Sie hierzu bitte klar Stellung!
Mit freundlichen Grüßen
Hardy Riedel
www.mobbinggegner.
de
(Diesen Brief finden Sie auch im MobbingGegner
Blog)
Sehr geehrte Damen und Herren,
es ist ein besonderes und wichtiges Anliegen, welches mich veranlasst Ihnen diesen
Brief zu schreiben.
Im Mai dieses Jahres verfasste ich einen Bericht mit dem Titel „Chronik einer
Mobbingkampagne“ oder „Abgründe im Playmobland“.
Darin berichtete ich von meinen Erlebnissen während einer 5 Jahre währenden
gegen mich gerichteten Mobbingkampagne, in der es unter anderem um elf
Abmahnungen, zwei ungerechtfertigten fristlosen Kündigungen und einer
bedingungslosen Wiedereinstellung geht.
Diesen Bericht habe ich im Mai dieses Jahres einer ganzen Reihe
Bundestagsabgeordneten und bayrischen Landtagsabgeordneten, unabhängig von
ihrer Parteizugehörigkeit, übermittelt.
Erschreckenderweise gab es auf meinen Bericht so gut wie keine Reaktionen der
angesprochenen Politiker.
Warum ist das so?
Ist man in der, heute volksfernen, Politik tatsächlich noch immer der Meinung, dass
Mobbing ein vernachlässigbares gesellschaftliches Randproblem ist? Hervorgerufen
durch ein paar überempfindliche Spinner die sich nicht anpassen wollen.
Sollten auch Sie dieser Meinung sein, dann muss ich ihnen widersprechen.
Mobbing ist in Deutschland massiv auf dem Vormarsch. Das hat nicht zuletzt seine
Ursachen in der heutigen Arbeitsmarktsituation.
In Zeiten, in denen man jederzeit einen neuen adäquaten Arbeitsplatz finden konnte,
hat man es nicht zu so lange währenden bösartigen Mobbingkampagnen kommen
lassen.
In diesen Zeiten kam es kaum zu derartigen Mobbingübergriffen, wie sie heute auf
der Tagesordnung stehen. Es bestand zu dieser Zeit tatsächlich kein Bedarf eine
„Antimobbinggesetzgebung“ auf den Weg zu bringen.
Doch heute ist die Situation anders. Der Konkurrenzkampf (von Wettbewerb kann da
keiner mehr sprechen) am und um den Arbeitsplatz gewinnt jeden Tag an Schärfe.
Die tagesaktuellen öffentlichen Diskussionen um Mindestlöhne, Managergehälter
wachsende Armut (Kinderarmut) usw. zeigen dies deutlich.
Seit Jahren versuchen Arbeitgeberverbände, neben der Unterwanderung von
Tarifverträgen, den Kündigungsschutz zu kippen. Seit Jahren schüren sie diese
Diskussion. (Herr Hundt wollte 2004 sogar den betrieblichen Unfallschutz
unterwandern.) Bisher haben die Arbeitgeber offiziell den Kündigungsschutz, trotz
intensivster Bemühungen, nicht kippen können.
Doch die Arbeitgeber haben auch hier eine Lösung gefunden. Diese Lösung hat
einen Namen. Ein Name, der in der Deutschen Arbeitsgesetzgebung nicht zu finden
und damit auch nicht zu definieren ist. Die Methode der Arbeitgeber, den
Kündigungsschutz zu unterwandern heißt „MOBBING“.
Wenn Sie heute einen Betroffenen, der diese physische krankmachende Gewalt
erleben musste, fragen:
Was ihm denn lieber gewesen wäre. Einerseits eine einfache fristgerechte
Kündigung, auch nach langer Betriebszugehörigkeit, auf Grund eines aufgeweichten
Kündigungsschutzes, zu erhalten oder noch einmal diesen Psychoterror zu erleben.
Dann werden Sie meist eine gleiche eindeutige Antwort bekommen.
Denn wir, die von dieser psychischen Gewalt Gezeichneten, haben mehr verloren als
nur unseren Arbeitsplatz.
Durch die Erfahrung, dass uns noch nicht einmal vor den Arbeitsgerichten dieses
Landes Gerechtigkeit widerfährt, haben wir unseren Glauben an den Rechtsstaat
verloren. Unser Ruf und unser Selbstwertgefühl wurden gezielt zerstört.
Die, auf eine (ungerechtfertigte) fristlose Kündigung oder eines unter dem Druck von
Mobbing unterzeichneten Aufhebungsvertrag, folgende Kriminalisierung der Opfer
von Mobbing am Arbeitsplatz durch die Agentur für Arbeit, die dreimonatige Sperre
vom Leistungsbezug, hat uns einerseits den finanziellen Boden unter den Füßen
weggerissen und uns, zusammen mit der zunehmenden sozialen Isolation, das
Gefühl genommen dieser Gesellschaft weiterhin anzugehören.
Die Meisten von uns sind krank geworden und stehen in den allermeisten Fällen
ohne professionelle Hilfe da.
Selbst langjährige Partnerschaften zerbrachen oder zerbrechen gerade. Dass man
durch die Hartz IV Gesetzgebung zur „Bedarfsgemeinschaft“ degradiert wird, trägt
auch nicht gerade zum besseren Lebensgefühl bzw. Partnerschaftsgefühl bei.
Eine erschreckend hohe Zahl der Opfer von physischer Gewalt am Arbeitsplatz hat
durch Suizid ihr Leben verloren.
Von Gerechtigkeit, Genugtuung durch die Bestrafung der Täter, Schadenersatz,
Schmerzensgeld zur Verwendung, den entstandenen gesundheitlichen Schaden zu
mildern und von einem neuen Arbeitsplatz an dem wir neues Vertrauen schöpfen
können, sind wir in diesem Land Lichtjahre entfernt.
Frau Merkel hat, auf dem kürzlich stattgefundenen Parteitag der CDU, mehrmals
betont: Wo die CDU ist da ist die Mitte.
Wir jedoch wurden böswillig an den Rand der Gesellschaft gedrängt.
Wie will man uns von dort wieder in die Mitte der Gesellschaft zurückholen?
Auch bei den Krankenund
Rentenkassen, bei der Agentur für Arbeit, den
Sozialkassen, den Versorgungsämtern und entsprechenden Versorgungswerken,
später vielleicht auch bei den Pflegekassen entsteht durch Mobbing am Arbeitsplatz,
ein kaum abschätzbar hoher Schaden.
Eigentlich sollte man dort ein (finanzielles) Interesse haben, die Opfer bei
Schadenersatzklagen und der dazu notwendigen Beweisführung aktiv zu
unterstützen um gegebenenfalls gegenüber den Verursachern, die für die Heilung
des Erkrankten entstanden Kosten, zurück fordern zu können. Bei Unfällen mit
Fremdbeteiligung ist dies ein ganz normaler Vorgang.
Doch warum schaut man im Falle von krankmachender physischer Gewalt am
Arbeitsplatz einfach weg?
Dem deutschen Grundgesetz haben sich alle anderen deutschen Gesetze
unterzuordnen!
Der Artikel 1 Absatz 1 des Deutschen Grundgesetzes lautet:
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist
Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
Dass krankmachende physischer Gewalt am Arbeitsplatz diesem Grundsatz
widerspricht, bestreitet wohl keiner. Doch wo bleibt die „Schützende staatliche
Gewalt“ in diesen Fällen.
Warum schreitet der Staatsanwalt nicht ein? Warum liegt die Beweislast
ausschließlich auf den Schultern der Opfer?
Ein anderer Aspekt, die Sicherheit der gesamten Gesellschaft betreffend, ist noch gar
nicht beleuchtet wurden.
Gammelfleischskandal, Schwarze Kassen, Veruntreuung http://blog.mobbinggegner.
de/index.php?/archives/441BildwardabeiWahrheitoderDichtung.
html#extended, Gewalt und Erniedrigung bei Polizei und Bundeswehr, ja
selbst Störfälle in Atomkraftwerken (die Liste ließe sich beliebig fortsetzen) sind die
Schlagzeilen unserer Tage. Meist werden diese Missstände sehr spät und dann von
Menschen oder Organisationen und Ämtern außerhalb dieser Betriebe aufgedeckt.
Da sollte man sich doch fragen: Weshalb Kontrollorgane innerhalb der betroffenen
Betriebe, die es ja, je nach Sicherheitsrelevanz eigentlich geben müsste, nicht schon
lange Alarm geschlagen hatten?
Für mich gibt es da eine ganz einfache Antwort.
Auch diese Menschen haben Angst um ihren Arbeitsplatz. Auch diese Menschen
haben Angst vor Hartz IV und dem damit verbundenen sozialen Abstieg.
Auch diese Menschen haben Angst, dass ihre Partnerschaft und Familie zur
„Bedarfgemeinschaft“ verkommt.
Die bestehenden Arbeitsgesetze und der Sonderkündigungsschutz für besondere
Personengruppen in Betrieben reicht nicht mehr aus.
In diesem Land gibt es hochbezahlte Anwälte, die die Lücken der Gesetzgebung
erkannt haben und diese auch gewissenlos ausnutzen um auch die so genannten
„Unkündbaren“ aus den Betrieben zu mobben.
Wenn Sie sich einmal die Mühe machen würden einzelne Mobbinggeschichten zu
recherchieren, dann werden Sie feststellen, dass es in den letzten Jahren oft die
Geradlinigen sind, die die sich auch einmal für den Kollegen einsetzen, die „Mahner“
in Bezug auf Sicherheit und gesetzliche Vorschriften sowie Arbeitsschutz, ja selbst
Betriebsräte, sind, die von einem Mobbingerlebnis zu berichten haben.
Auch wenn ein Aufschrei auf Arbeitgeberseite erfolgt.
Mobbing am Arbeitplatz muss so schnell wie möglich als Straftatbestand
definiert und ins Strafgesetz aufgenommen werden. Die Beweislast darf nicht
nur auf den Schultern des Opfers liegen. Sanktionen bei Mobbingtatbeständen
müssen benannt und durchgesetzt werden.
Absichterklärungen jedoch und Schuldzuweisungen auf die jeweilige andere Partei
sind dabei wenig hilfreich.
Weshalb unterstützen Sie nicht die berechtigte Forderung nach einem
„ Antimobbinggesetz“ ähnlich dem „ Antistalkinggesetz“ ?
Beziehen Sie hierzu bitte klar Stellung!
Mit freundlichen Grüßen
Hardy Riedel
www.mobbinggegner.
de
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